Zentralvietnam bietet neben den historischen Sehenswürdigkeiten wie der alten Kaiserstadt Hue, den Cham-Ruinen und Kriegsdenkmälern, vor allem eine lange, palmengesäumte Küste und ist somit ein ziemliches Kontrastprogramm zum Norden. Bevor wir jedoch in den Genuss des tropischen Klimas kommen sollten, mussten wir noch den Hai-Van-Pass (Wolkenpass) überqueren, der im Winter die Klimagrenze zwischen Norden und Süden bildet. Der Pass hat seinem Namen alle Ehre gemacht und so blieben uns die Ausblicke auf die einsame Küste leider verwehrt.


Bei Sonnenschein und um die 30 Grad sind wir nach 140km in Hoi An angekommen. Die historischen Gebäude der Altstadt sind sehr gut erhalten, und bei einem Spaziergang durch die engen autofreien (!) Straßen fühlt man sich um einige Jahrhunderte zurückversetzt - zumindest bis die ersten Souvenirverkäufer uns entdeckten! Hier läßt es sich gut ein paar Tage aushalten.

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